The Barflies History.

Als es noch ganz wenig Lokale in Salzburg gab, also so ungefähr vor 30 Jahren, eröffnete Peter Daimler das gleichnamige in der Imbergstraße.
Livemusik war wöchentlich gefragt. „Müßts aber den schlechtesten Tag nehmen, das ist der Montag, klar?“ War klar.
Als Urformation treten an: Constantin Coreth (Piano), Mario Gimona (Drums), Jimi Gimona (Bass). Jeden Montag wird ein gemietetes Piano angeliefert und von Constantin immer ziemlich ruiniert. (Ein Reißnagel in jeden Filzhammer, wegen HonkyTonk Sound) Geboten wird das Boogie-Lebenswerk von Robert Ponger (Ex-Acid und Falco Produzent), aufgelockert mit Antonio Carlos Jobim.

Für den Bandnamen greift man ganz tief in die unterste Kreativschublade:
„Saltcastle Bullwashers“. Als sich den Namen dann eine Countryband auch verpasst hat, war niemand richtig sauer. Klage sinnlos.
Schließlich Abgang Constantin. Richtung Eheschließung, Rio de Janeiro und worldwide.

Neue Besetzung gefragt. Neuer Name auch: „The Notorious Barflies“

Damals war Salzburg musikalisch noch dünn besiedelt, Freilassing dagegen fett. Dann der Denkfehler Nr.1 (...ist später nie wieder passiert!):
Ein Keyboarder muß her! Wurde auch in Form eines hier aus Datenschutzgründen nicht genannten Solopianisten gefunden. Aber immerhin brachte er den bayrischen Gitarrengott Tom Reif mit. Tom bleibt. Piano geht.
Dafür wird mit dem „Experten“ Stefan Schubert (Gitarre und Stimme) doppelt besetzt.
Dazu spielt er auch noch eine bösartige Mundharmonika. Die Frauen liegen davor flach. Wenn sie Platz gehabt hätten. Denn mittlerweile war der Montag richtig beliebt geworden.

Frauenvorschlag: „Habt´s kein Saxophon?“ Klar.
Alex „Jim wos is mit der Kohle?“ Meik kommt. Und spielt ein paar Jahre das verschärfteste Rock Tenorsax zwischen Imbergstraße und Ashbury Park.
Wird dann auf einmal Kontrabassist. Ein Entschluß, der den Barflies zwar stinkt, aber alle anderen Saxophonisten der Region freut.

Clubchef P. Daimler verabschiedet sich. Barflies auch. Übersiedlung ins „Paletti“ mit Saxophonist Friedl Robert. Große Klasse. Aber es ist ihm zu laut. Geht.
Paletti-Chefin wässert die mittlerweile sehr elektrischen Barflies auf der Bühne zu Silvester mit Champagner ein. Kein Stromtod. Barflies verabschieden sich trotzdem. Aber: Mike Fink spielt ein paar Songs mit.

Daher nach kurzer Schaffenspause: Barflies mit Mike Fink!
Drummer Mario Gimona reist ab nach New York und die Barflies sind zu dritt.
Kurzer Schock, aber extrem platzsparend. Ideal fürs „Zwettlers“ in der Kaigasse.
Das läuft dann auch ein paar Jahre und bringt ganz nebenbei eine Live-CD (die Live-CD) mit sich.

Finally 2006: Stefan Schubert comes back. Recht so.